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Reisefinder
| Ecuador nach der Staatskrise: Auf dem Weg zur Normalität. |
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| News - Südamerika-News | |||
| Freitag, 01. Oktober 2010 um 22:00 Uhr | |||
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Was zunächst nach einer überzogenen Protestaktion oder Meuterei der Polizei Ecuadors aussah wurde dann im Laufe weniger Stunden eine handfeste Staatskrise. Bei den gewaltsamen Protesten gegen eine Streichung von Zulagen wurden Flughäfen und andere öffentliche Einrichtung in Ecuador besetzt; die Lage in Quito und u.a. in Guayaquil eskalierte. Präsident Correa, welcher unter der Bevölkerung hohen Zuspruch genießt, wurde in der Nacht während des Aufruhrs durch eine Tränengasgranate leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht; dort jedoch zunächst von meuternden Polizisten festgehalten. Erst eine Spezialeinheit des Militärs befreite den Präsidenten aus der misslichen Lage. Correa ließ inzwischen verlauten, dass die Bürgerrevolution Ecuadors von nichts und niemand aufgehalten werde. Ferner sieht Correa nach eigenen Worten in dem versuchten Putsch ein klares Beispiel für eine Verschwörung. Anführer der Proteste bzw. Ausschreitungen betonten inzwischen, dass sie lediglich ihre Forderungen nach einem gesicherten Einkommen durchsetzen wollten. Der kanadische Journalist Jean Guy Allard weist nun jedoch darauf hin, dass der Auslandsgeheimdienst der USA (CIA) seit Jahren die ecuadorianische Polizei infiltriert habe, und in den letzten Monaten hohe US-Funktionäre in Ecuador „aufgetaucht“ seien. Ob Verschwörung, Putsch oder lediglich eine aus dem Ruder gelaufene Protestaktion... die Hintergründe werden wohl niemals vollständig ans Licht der Öffentlichkeit gelangen. Mittlerweile hat sich die Lage in Ecuador entspannt, wenngleich nach Informationen des peruanischen Radiosenders RPP die Grenzen zum Nachbarland noch bis Sonntag geschlossen bleiben sollen. Eine Gefahr für auslänische Besucher hätte zu keiner Zeit bestanden. Besuchen Sie MACHU PICCHU TRAVEL auch auf Twitter und Facebook
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