Peru
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Reisefinder
Tourverlauf
Gruppenreise: Auf den Pfaden der Inkas – Die Magie Perus und Boliviens
Tag 1 |
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Ankunft in Lima, der Hauptstadt Perus. Die riesige Metropole - auch Stadt der Könige genannt - liegt direkt an der Pazifikküste und wurde 1535 von Francisco Pizarro gegründet. Lima war lange Zeit Hauptstadt des spanischen Vizekönigreiches von Peru; nach der peruanischen Unabhängigkeit wurde es schließlich auch Hauptstadt der Republik Peru. Nach einem herzlichen Empfang am Internationalen Flughafen Jorge Chavez fahren wir in unser Hotel in Miraflores und verbringen unsere erste Nacht in Lima.
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Tag 2 |
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Nach dem Frühstück beginnt unsere Stadtbesichtigung Limas - wir werden einen Einblick in die Kultur und Geschichte der Stadt bekommen. Dabei lernen wir die koloniale wie auch die moderne Seite Limas kennen. Wir sehen prächtige Kolonialbauten mit z.T. herrlichen Balkonen, die Plaza Mayor, die Kathedrale, den Erzbischofspalast sowie den Regierungspalast und das Rathaus von Lima. Dazu eine Vielzahl anderer Sehenswürdigkeiten. Danach geht’s zur Klosteranlage San Francisco, wo sich die einst als Friedhof genutzten Katakomben sowie eine wertvolle Bibliothek befinden. Es geht weiter durch die modernen Wohn- und Geschäftsviertel und wir genießen die Aussicht auf den Pazifik. Wir besuchen den Parque del Amor und den Park El Olivar de San Isidro. Dann essen wir in einem typischen Restaurant, wo wir kulinarische Spezialitäten Perus probieren können.
Nach dem Mittagessen verlassen wir Lima und fahren wir auf der Panamericana Sur entlang der Küstenwüste nach Paracas. Nach etwa 3 Stunden erreichen wir das kleine ruhige Küstenörtchen. Transfer zum Hotel. Übernachtung in Paracas.
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Tag 3 |
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Ganz früh fahren wir zur Bootsanlegestelle El Chaco. Hier beginnt unsere Entdeckungstour zu den für Ihre Fauna berühmten Islas Ballestas. In Anlehnung an ihr berühmtes Pendant in Ecuador werden die Inseln auch „Klein-Galapagos“ genannt. Unterwegs sehen wir als erstes den Kandelaber - ein riesiges Scharrbild auf einem Hügel in der Bucht von Paracas, das der Legende zufolge ein Zeichen von Piraten war. Im Gegensatz zu den Nazca Linien kann dieses Scharrbild auch gut vom Boden aus gesehen werden.
Vom Boot aus können wir die überwältigende Artenvielfalt bestaunen. Neben Robben, Seelöwen und Pinguinen werden die Inseln von einer Vielzahl von Vögeln bevölkert. Der kalte Humboldtstrom ermöglicht diese einzigartige Vielfalt und macht die Islas Ballestas zu einem wahren Naturparadies. Nach diesem phantastischen Ausflug kehren wir nach Paracas zurück. Unsere Reise geht weiter nach Nazca, unterwegs essen wir in einem typischen Restaurant der Gegend. Nach 4 Stunden Fahrtzeit erreichen wir Nazca, wo wir auch übernachten werden.
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Tag 4 |
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Nach dem Frühstück besuchen wir die Äquadukte von Cantalloc, die zu Zeiten der Nazca-Kultur erbaut wurden. Sie befinden sich nur wenige Kilometer von Nazca entfernt und werden bis heute verwendet. Die Ureinwohner bauten diese beeindruckenden Aquädukte, um trotz des trockenen Wüstenklimas ganzjährig Ackerbau betreiben zu können - eine außerordentliche Bauleistung, die enorme Kraftanstrengungen, Organisationstalent und Ingenieurswissen erforderte.
Für alle Interessierten besteht fakultativ auch die Möglichkeit, die berühmten Nazca-Linien zu überfliegen. Die phantastischen Scharrbilder - seit 1994 als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt - verteilen sich auf einer Fläche von etwa 500 Km² und sind nur aus der Luft sichtbar. Ursprung und Sinn dieser gewaltigen Geoglyphen sind bis heute nicht ganz geklärt. Die Theorien reichen von „Landebahnen für Außerirdische“ über „riesige astronomische Kalenderanlage“ bis zu „Ritualplatz für Wasser- und Fruchtbarkeitskulte“. Beim Überflug können Sie die bekannten Scharrbilder wie Affe, Hund, Spinne und Kolibri, dazu die berühmte Figur des Astronauten erkennen. Am Nachmittag geht es mit dem Bus weiter nach Arequipa, das wir in rund neunstündiger Fahrt über die Panamericana erreichen. Wir übernachten in der "Weißen Stadt" am Fuße des Vulkanes Misti.
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Tag 5 |
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Wir frühstücken und starten bald danach unsere Besichtigung dieser neben Cusco wohl schönsten Stadt des Landes. Wir sehen die Plaza Mayor, die Kathedrale und die vielen kolonialen Herrenhäuser. Danach besuchen wir die eindrucksvolle Klosteranlage Santa Catalina; hier besichtigen wir Kreuzgänge und Patios. Das im 16. Jahrhundert gegründete Nonnenkloster wurde zur geheimnisvollen „Stadt in der Stadt“, denn es war fast 400 Jahre lang für die Außenwelt unzugänglich, bis es 1970 erstmals für Besucher geöffnet wurde. Dann geht es nach Yanahuara, ein Aussichtspunkt von dem man die ganze Stadt überblicken kann. Das Stadtviertel besteht aus malerischen kleinen Strassen; ganz oben sehen wir den Hauptplatz und die berühmte Kirche.
Wir fahren weiter nach Paucarpata, wo wir die alten Terrassenanlagen der Inkas besichtigen. Der Name Paucarpata stammt aus der Indianersprache Quechua - „pauqar“ bedeutet blumig, und das Wort „Pata“ Terrasse. Paucarpata ist also das Land der blumigen Terrassen. Wir essen in einem typischen Restaurant der Gegend. Danach fahren wir zur Mühle Sabandía in rund 8 Km Entfernung von Arequipa, die heute ein Museum beherbergt. Übernachtung in Arequipa.
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Tag 6 |
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Nach dem Frühstück besuchen wir das Museum Momia Juanita. Diese berühmteste Mumie Perus wurde 1995 bei einem Vulkanausbruch des Sabancaya freigelegt und entdeckt. Der 6.380 Meter hohe Vulkan hielt die Mumie des etwa 14-jährigen Mädchens lange verborgen. Sie wurde einst dem Vulkan geopfert, um mit dieser Gabe ein Ende der Vulkanausbrüche zu bewirken, die Viehzucht und Ackerbau enorm beeinträchtigten. Rückfahrt ins Hotel. Am Nachmittag geht unsere Reise weiter nach Puno - auch als "Hauptstadt der Folklore Perus" bezeichnet. Hier hat sich im Laufe der Zeit eine enorme Vielfalt an folkloristischen Tänzen entwickelt. Die Fahrt mit dem Bus wird rund 6 Stunden dauern. Ankunft und Übernachtung in Puno.
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Tag 7 |
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Heute geht es nach Bolivien. Mit dem Bus fahren wir entlang des Titicaca Sees, vorbei an Kasani bis wir nach rund 3 Stunden die Grenze Peru - Bolivien erreichen. Nach dem Grenzübertritt sind wir auch schon bald im traumhaft schönen Örtchen Copacabana am Ufer des Titicaca Sees. Weiter fahren wir mit dem Boot zur berühmten Sonneninsel, einem der bedeutendsten Natur- und Kulturdenkmäler der Andenwelt. Während der 2-stündigen Bootsfahrt haben wir einen herrlichen Ausblick auf die Anden und die umgebenden Inseln.
Auf der Sonneninsel bietet sich die Gelegenheit, den wichtigen archäologischen Komplex Chinkana - bekannt auch als Labyrinth oder Heiliger Felsen zu besuchen. Die Legende besagt, dass hier der Sonnengott zur Welt kam und somit der Ursprung des einst mächtigen Inkareiches war. Der Aufstieg nach Chinkana verläuft im Zick Zack und ist recht mühsam, bietet dafür aber einen tollen Ausblick auf die intakte Natur, die wunderschönen Strände und das glasklare türkisfarbene Gewässer ringsum. Nach diesem faszinierenden Besuch geht es wieder bergab zur Ortschaft Challapampa. Hier übernachten wir in einem der für das Hochland typischen Häuser.
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Tag 8 |
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Wir beginnen den achten Tag unserer Reise mit der Besichtigung der Südseite der Insel. Wir sehen unzählige landwirtschaftliche Terrassen und genießen die atemberaubende Aussicht. Danach fahren wir mit dem Motorboot weiter zum südlichen Hafen der Insel, Saxamani. Dieser Ort ist ein wahres Paradies, umringt von saftig grünen Bäumen. In Hafennähe befinden sich die bedeutsamen Inkastätten La Escala und La Fuente del Inka - die rund 60 Meter hohe Yumani-Steintreppe, an deren oberen Ende eine Quelle entspringt, die „Quelle der Jugend“. Das reinigende und als heilig verehrte Wasser dieser „Quelle der Jugend“ können wir gleich an Ort und Stelle kosten. Dann besichtigen wir die Ruinen von Pilkokaina, ein ehemaliges religiöses Zentrum der Inkas. Ein Besuch des wunderschönen Inkagartens rundet unsere Erkundung der südlichen Inselseite ab; danach fahren wir wieder nach Challapampa. Hier wartet bereits ein leckeres Gericht der Region auf uns. Am Nachmittag kehren wir nach Copacabana zurück, wo wir auch übernachten werden.
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Tag 9 |
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Nach einem ausgiebigen Frühstück besichtigen wir das Örtchen Copacabana. Wir sehen den Tempel der Jungfrau Morena und die Kathedrale - die eindrucksvollste Kirche im Gebiet des Titicacasees. Das strahlend weiße Bauwerk ist eines der schönsten Kolonialgebäude mit andinen Einflüssen - ein wirkliches Highlight. Anschließend haben Sie Freizeit, um den Markt von Copacabana und den Leidenshügel zu besuchen - der Weg dorthin ist zwar mühsam, aber der Ausblick entschädigt für den beschwerlichen Aufstieg.
Nach dem Mittagessen (nicht inkl.) fahren wir weiter nach La Paz. Die Hauptstadt Boliviens ist auf rund 3600 Meter Höhe gelegen und ein weiteres Highlight unser Reise. Nach der Ankunft im Hotel werden wir mit einem Mate de Coca empfangen, der uns ein wenig bei der Akklimatisierung hilft. Wir verbringen die Nacht in La Paz.
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Tag 10 |
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Wir stärken uns beim Frühstück, bevor wir auf Stadtbesichtigung gehen. La Paz wurde 1548 vom Spanier Alonso de Mendoza als Handelsstation auf der Route von Potosí nach Callao in Peru gegründet und zählt heute zu einer der schönsten Städte Südamerikas. Auf unserer Besichtigungstour erfahren wir die ganze historische und architektonische Pracht und die herrliche Natur. Zuerst besuchen wir das historische Zentrum. Es erwartet uns eine Mischung aus Moderne und Klassik: Museen, Hotels, Geschäfte und historisch bedeutende Gebäude wie etwa der Regierungspalast, die Kathedrale und das Kunstmuseum. Weiter geht unsere Tour zur Kirche von San Francisco und dem Aussichtpunkt von Quilli Quilli, von wo aus wir den Blick über die gesamte Stadt genießen können, sowie zum Hexenmarkt. Im Anschluss an unsere Citytour geht es weiter zum Mondtal in unmittelbarer Nähe von La Paz. Hier hat die Natur ein unvergleichliches Kunstwerk geschaffen; eine durch Erosion geformte bizarre Wüste aus Stalagmiten.
Die Berge um die bolivianische Hauptstadt bestehen aus Tonerde und wurden von Mineralien in den unterschiedlichsten Farben eingefärbt - von beige oder hellbraun bis rot und dunkelviolett. Nach diesem Naturerlebnis geht es wieder zurück nach La Paz, wo wir eine weitere Nacht verbringen.
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Tag 11 |
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Nach dem Frühstück fahren wir zurück nach Puno, nehmen jedoch eine andere reizvolle Strecke. Zuerst besuchen wir Tiahuanaco, rund 30 Km entfernt von La Paz. Man vermutet, dass Tiahuanaco einst ein Pilgerzentrum der Inkas war. Als erstes besuchen wir das Museo Litico y Ceramico und danach den archäologischen Komplex von Tiahuanaco. Unter den Ruinen ist das Kalasasaya das wichtigste Relikt längst vergangener Tage, es befindet sich im Zentrum des Komplexes. Es handelt sich um eine dreieckige Plattform mit Außentreppe und seitlichen Mauern. In der nordöstlichen Ecke befindet sich das Sonnentor (Puerta del Sol). Wir werden auch die Pyramide von Akapana besichtigen, die aus mehreren bis zu 8 Meter hohen Terrassen besteht. Danach besuchen wir die Ruinen von Puma Puncu, die nur 100m von Tiahuanaco entfernt liegen. Puma Puncu besteht aus Steinblöcken, die bis zu 1000 Tonnen wiegen. Man weiß bis heute nicht um die Bedeutung und das Alter dieser Stätte. Eine Archäologen schreiben sie den Ayamara-Indianern zu, was jedoch umstritten ist. Denn bei den Ayamaras handelt es sich um ein primitives Volk und es scheint nahezu unmöglich, dass sie die schweren Brocken ganz ohne technische Hilfe bearbeitet und bewegt haben. Nach dieser mehrstündigen Tour stärken wir uns mit unserer Lunchbox, bevor wir nach Desaguadero, an der Grenze Peru - Bolivien fahren. Weiter geht die Reise nach Puno und während der Fahrt sehen wir interessante Ortschaften wie Pomata, Yuli und Chucuito. Ankunft in Puno, Transfer zum Hotel. Übernachtung.
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Tag 12 |
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Heute fahren wir mit dem First Class Bus nach Cusco, der ehemaligen Inkahauptstadt inmitten der Anden. Während unserer Reise sehen wir viele interessante Orte, wie z.B. die Ruinen des Pukara Tempels und La Raya, den höchsten Punkt unserer Reise, gleichzeitig Grenze der Kulturen Aymara und Quechua. In La Raya haben wir Zeit, um ein paar schöne Erinnerungsfotos der herrlichen Berg- und Tierwelt Perus zu machen.
Weiter geht es nach Sicuani, wo wir ein leckeres Mittagessen genießen. Unsren nächsten Halt machen wir in Raqchi, einem archäologischen Zentrum. Dieses Gebäude aus Stein ist 25 Meter breit und 90 Meter lang. In der Inkazeit war es der Tempel des Gottes Huiracocha, die als bedeutsamste unter den Inka-Gottheiten gilt. Als nächstes unterbrechen wir unsere Fahrt in der Ortschaft Andahuaylillas, nur noch etwa 40 km von Cusco entfernt. Dort werden wir die Kirche von San Pedro de Andahuaylillas besuchen. Dieses eindrucksvolle Bauwerk wurde im Jahr 1580 errichtet und ist bekannt als „Sixtinische Kapelle von Peru“. Das Kircheninnere ist eine Mischung aus kolonialem und barockem Stil; der Altar ist mit filigranen Goldarbeiten geschmückt und es hängen Bilder im Stile der Schule von Cusco. Danach Weiterfahrt nach Cusco, das zu Inkazeiten zumindest in der Selbsteinschätzung als „Nabel der Welt“ galt. Übernachtung in der alten Königsstadt der Inkas.
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Tag 13 |
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Nach dem Frühstück werden wir abgeholt und wir fahren zu den gewaltigen Festungsruinen von Sacsayhuaman, nördlich der Stadt gelegen. Es ist einer der bedeutsamsten archäologischen Kulturschätze der Stadt Cusco. Historiker sprechen von einer Bauzeit von mehr als 50 Jahren und mehr als 20.000 Männern, die an dem Bauwerk arbeiteten. Dann fahren wir weiter zu den Ruinen der Tempelanlage von Quenko, wo wir noch einen kleinen Altar sehen können, auf dem nach der Legende die Verstorbenen mumifiziert wurden. Danach besuchen wir das frühere Bad der Inkas, Tambomachay, ein wunderschöner Kraftplatz in der Nähe von Cusco. Dort ergießt sich das Wasser in Kanälen über vier terrassenförmige Ebenen. Dafür wurde der natürliche Felsen behauen und künstliches Mauerwerk eingearbeitet. Mehrere Nischen im Fels führen das Wasser zu den Wasserspielen. Der Sage zufolge kam der Inkaherrscher hierher, um sich beim Bad in diesem Wasserheiligtum zu entspannen und den Kräften der Natur zu huldigen. Im Anschluss besuchen wir den imposanten Sonnentempel Qoricancha, wo einst eine auserwählte Priestergruppe der Inkas Sonne und Mond die Ehre erwies. Die Legende berichtet, dass zur Zeit der Ankunft der Spanier die Wände mit solidem Gold bedeckt waren und es mehrere Wochen dauerte, das geraubte Gold einzuschmelzen und nach Spanien zu schicken. Zum Schluss besuchen wir die majestätische Kathedrale von Cusco. Rückfahrt ins Hotel. Nachmittag frei um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Wir übernachten nochmals in der für ihr aufregendes Nachtleben bekannten Stadt.
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Tag 14 |
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Nach zeitigem Frühstück brechen wir auf ins Valle Sagrado, das Heilige Tal der Inkas. Während der Fahrt genießen wir das wundervolle Farbenspiel der wechselnden Landschaften. Wir überqueren den Fluss Vilcanota und können Llamas, schlechthin das Tier der Inka, sehen. Dann besuchen wir den farbenfrohen Markt von Pisac. Hier haben wir die Möglichkeit Kunsthandwerk, musikalische Instrumente und Textilien zu erwerben. Mittagessen in einem typischen Restaurant der Gegend. Weiter geht es nach Ollantaytambo, eine ehemalige Festungsstadt der Inka. Sie liegt an einem Hügel über dem Urubamba-Tal, auf halbem Weg zwischen Cusco und Machu Picchu. Ollantaytambo beeindruckt besonders wegen der gewaltigen Bauleistung, die ihre Errichtung ermöglichte. Einige denken, es waren Außerirdische, die das Bauwerk errichteten, da die Felsen zu riesig waren um sie zu heben. Zum Schluss Transfer zu unserem Hotel im Heiligem Tal. Übernachtung.
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Tag 15 |
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Früh am Morgen fahren wir mit dem Andenzug von Ollantaytambo nach Aguas Calientes, eine kleine Ortschaft in der Nähe von Machu Picchu. Die Fahrt dauert etwa 1 ½ Stunden. Immer dem Urubamba Fluss folgend, fährt der Zug bergab bis auf 2.100 Meter Höhe. Nach der Ankunft in Aguas Calientes steht dann die letzte Etappe an, bevor wir das sicherlich beeindruckendste aller Inkabauwerke erblicken – die „Stadt in den Wolken“ Machu Picchu, eines der neuen 7 Weltwunder. Die Fahrt mit dem Bus über die Serpentinenstrasse dauert 20 Minuten und besticht durch die atemberaubende Aussicht. Nach Ankunft in Machu Picchu wird uns unser Reiseleiter vor Ort zu den wichtigsten Sektoren der großartigen Zitadelle führen. Die Besichtigung dauert ca. 2 Stunden. Wir besuchen zunächst ein terrassenförmig angelegtes landwirtschaftliches Anbaugebiet der Inkas. Weiter geht es dann in das städtische Gebiet, wo die Bewohner ihren bürgerlichen und religiösen Tätigkeiten nachgingen. So besuchen wir auch das Intiwatana von Machu Picchu – die höchste Stelle der Zitadelle -, den Sonnentempel, den Condortempel u.v.m. Danach haben wir ausgiebig Zeit, um das alte Inka-Heiligtum auf eigene Faust zu erkunden oder still an diesem Kraftplatz zu meditieren. Am Nachmittag nehmen wir den Bus nach Aguas Calientes, hier können wir vor der Rückfahrt essen. Dann kehren wir mit dem Zug zurück nach Cusco, das wir am zeitigen Abend erreichen. Transfer vom Bahnhof zum Hotel. Später treffen wir uns in einem stimmungsvollen Restaurant um Abschied zu feiern. Letzte Übernachtung in Cusco.
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Tag 16 |
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Frühstück. Vormittag frei für einen weiteren Stadtbummel und letzte Einkäufe. Zur verabredeten Zeit fahren wir zum Flughafen, um den Flieger nach Lima zu nehmen. Ankunft am Flughafen Jorge Chavez und Anschlussflüge nach Europa oder Beginn eines Anschlussprogramms.
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