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Tourverlauf

Gruppenreise: Abenteuer Peru - Aktiv das Naturparadies entdecken!

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Tag 1
Ankunft in Lima

Herzlicher Empfang am Flughafen "Jorge Chavez" von Lima und Transfer zu unserem Hotel in Miraflores, einem der "europäischsten" Stadtteile Limas. Die Fahrt vom Flughafen geht zunächst durch Callao, die Stadtbezirke San Miguel und Magdalena und zum Schluß entlang der Küstenstraße bis zu unserem Hotel im südlichen Stadtteil Miraflores, wo wir unsere erste Nacht in Peru verbringen.

Tag 2
Koloniales und Modernes Lima / Paracas

Morgens treffen wir uns zu einem Rundgang durch das historische Zentrum von Lima mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten. Lima ist bekannt als die „Stadt der Könige" und bietet eine spektakuläre koloniale Architektur. U.a. besuchen wir die Kathedrale, die Plaza de Armas und den Regierungspalast. Weiter geht’s mit einem Besuch im Kloster San Francisco aus dem 17. Jahrhundert. Danach wenden wir uns dem modernen Lima zu: wir fahren zum Parque de la Exposición (Ausstellungspark), eins der schönsten Beispiele für die vielseitige Architektur der Stadt. Anschließend erfreuen wir uns an den Parks Olivar de San Isidro und dem berühmten Parque del Amor (Park der Liebe) mit seiner symbolträchtigen Skulptur eines küssenden Paares. Wir beenden unseren Streifzug durch Lima im chicen Einkaufs- und Freizeitzentrum Larcomar mit spektakulärem Blick auf Pazifikküste und Stränden. Mittags brechen wir nach Paracas auf! Nach etwa 3 Stunden Fahrt auf der berühmten Panamericana erreichen wir den sympathischen Küstenort im Süden Perus und beziehen dort unser Hotel. Übernachtung Paracas.

Tag 3
Paracas: Ballestas Inseln / Ica: Oase Huacachina / Nazca

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zur Bootsanlegestelle. Los geht unsere spannende Bootstour zu den Islas Ballestas, die für ihren Artenreichtum bekannt und geschätzt sind. Unterwegs legen wir eine Pause ein, um die rätselhafte Figur des „Kerzenleuchters“ zu besichtigen – ein riesiges Scharrbild an einer Hügelseite in der Bucht von Paracas, das der Sage zufolge ein Zeichen von Piraten war. Im Gegensatz zu den Nazca-Linien kann dieses Scharrbild auch gut vom Boden aus erkannt werden. Nach Annäherung an die Inseln können wir vom Boot aus zerklüftete Felsformationen und Höhlen mit einer schier überwältigenden Artenvielfalt bestaunen. Neben Robben, Seelöwen und Pinguinen werden die Inseln von einer riesigen Zahl unterschiedlicher Vogelarten bevölkert. Der kalte Humboldtstrom ermöglicht diese einzigartige Vielfalt und macht die Islas Ballestas zu einem wahren Naturparadies. Nach dieser tollen Bootstour fahren wir von Paracas weiter nach Ica, Zentrum des Weinanbaus und der Pisco-Produktion. Dort stärken wir uns zuerst bei einem Mittagessen und erkunden dann die Wüstenlandschaft rund um Ica. Fast wie eine Fata Morgana in der kargen Wüste wirkt die Oase Huacachina – ein von Palmen umsäumter kleiner See mit ein paar Häuschen, ringsum von hohen Sanddünen umgeben. Wen es nicht schreckt, am Ende Sand in jeder Pore zu haben, kann sich hier beim Sandboarding vergnügen. Auf dem Rückweg der Tour können wir den majestätischen Sonnenuntergang über der Wüste genießen. Transfer nach Nazca (etwa 2 Std.), wo wir übernachten werden.

Tag 4
Ica / Nazca / Arequipa

Nach dem Frühstück besichtigen wir das archäologische Gebiet Chauchilla. Es liegt in einem Wüstenstreifen entlang der Panamericana Sur. Viele Jahre lang wurde dieser Friedhof aus der Prä-Inkazeit durch Schatzsucher geplündert. Es ist der einzige Friedhof in Peru, wo man die Mumien in ihren ursprünglichen Gräbern sehen kann. Trotz ihres Alters sind die Mumien in gut erhaltenem Zustand. Viele von ihnen haben noch Reste von Haaren und sogar die Haut. Durch die Lage des Friedhofs im trockenen Klima der Nazca-Wüste wurde die Konservierung offensichtlich begünstigt. Nach Erkunden der Gegend Chauchilla fahren wir zurück nach Nazca. Dort können wir fakultativ die Nazca-Linien überfliegen und die berühmten Tierfiguren – Affe, Hund, Kolibri und Spinne - dazu natürlich die legendäre Figur des Astronauten bewundern. Am Nachmittag starten wir unsere Fahrt mit dem bequemen Reisebus nach Arequipa (9 Stunden). Abends Ankunft in der „Weißen Stadt“ und Transfer zum Hotel. Übernachtung in Arequipa.

Tag 5
Arequipa / Citytour / Santa Catalina

Heute besichtigen wir Arequipa, eine der schönsten Städte Perus. Bekannt ist die "Weiße Stadt" unter anderem für ihr Mauerwerk aus weißen Quadersteinen. Arequipa liegt am Fuße der imposanten Vulkane Misti und Chachani und des schneebedeckten Pichu Pichu. Wir erkunden die zahlreichen Sehenswürdigkeiten dieser schönen Stadt, die im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe ernannt wurde. So sehen wir bemerkenswerteTempelanlagen und prachtvolle Kolonialbauten und dazu natürlich den Konvent "Santa Catalina" - das wichtigste religöse Denkmal Perus. Gegründet im Jahr 1579 war das Nonnenkloster fast 400 Jahre streng von der Aussenwelt abgeschirmt, quasi eine “Stadt in der Stadt”. Erst 1970 wurde es für Besucher geöffnet; die wenigen verbliebenen Nonnen bewohnen jetzt einen Nebentrakt der großen Anlage. Danach fahren wir zum ausserhalb der Stadt gelegenen bekannten Aussichtspunkt Yanahuara – hier können wir eine phantastische Aussicht über die Stadt genießen. Weiter geht es nach Paucarpata, wo wir die alten Terrassenanlagen der Inkas bestaunen können. Wir essen in einem typischen Restaurant der Gegend, bevor wir schließlich die Mühle Sabandía besuchen, die heute ein Museum beherbergt. Rückfahrt nach Arequipa und Transfer zu unserem Hotel. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Arequipa.

Tag 6
Arequipa / Colca-Tal

Schon in aller Frühe werden wir mit dem Bus abgeholt um ins Tal der Vulkane zu fahren. Auf asphaltierten Strassen geht es über Pampa de Arrieros und Pampa Cañahuas nach Yura. Auf dem Weg sehen wir die typische Fauna des Andenhochlands: Vicunas, Lamas und Alpacas. Schließlich erreichen wir Viscachani. Ein Mate de Coca hilft uns dabei, die enorme Höhe gut zu verkraften. Bald überqueren wir den Vulkan-Aussichtspunkt Patapampa, mit 4.830m der höchste Punkt unserer Reise. Von hier aus genießen wir einen herrlichen Blick auf die Vulkane, speziell auf den Hualcahualca, den Sabancalla und den Ampato. Weiter geht es nun bergab ins Colca-Tal. Mittagessen und Einchecken im Hotel. Am Nachmittag machen wir eine Wanderung durch die Pampa von San Miguel mit den typischen Maisterrassen. Optional besteht die Möglichkeit, die Thermalbäder von Calera zu besuchen, wo wir etwa 2 Stunden bleiben und das herrlich warme Wasser genießen (40°). Wir übernachten im Colca-Tal.

Tag 7
Colca: Cruz del Condor / Chivay / Puno

Ganz früh wandern wir den Canyon hinauf und gelangen zum Aussichtspunkt Cruz del Cóndor, wo wir etwa eine Stunde Halt machen. Hier ist der ideale Ort, um mit ein wenig Glück den majestätischen Flug der Condore über den Canyon zu beobachten. Weiter geht unsere Reise mit dem Bus nach Chivay. Auf dem Weg sehen wir archäologische Relikte und Terrassen aus der Prä-Inkazeit und haben einen herrlichen Blick auf den Cañon del Colca. Wir besuchen die Dörfer Pinchollo, Maca, Achola und Yanque, wo wir Kirchen, Handwerksmärkte, Textilien und mehr sehen. In Chivay haben wir Zeit, um Mittag zu essen und über den örtlichen Markt zu bummeln bis unsere Reise zum Titicaca-See weitergeht. Die Fahrt von Chivay nach Puno dauert etwa 6 Stunden. Dabei fahren wir durch die Patapampa, wo wir den höchsten Punkt unserer Reise (4.910m) erreichen. Auf dem Weg kommen wir an einem kleinen Restaurant vorbei, wo wir Ihnen empfehlen, einen frischen Mate de Coca zu trinken, der Ihnen in diesen Höhen gut tun wird. Weiter geht es dann nach Lagunillas, einer Berglagune, an der Sie viele Vogelarten und Flamingos beobachten können. Schließlich erreichen wir Puno wo wir unser Hotel beziehen. Übernachtung in Puno.

Tag 8
Puno: Kajak-Tour von Puna zu den Islas de los Uros / Amantaní

Zeitiges Frühstück im Hotel, denn gegen 7:30 Uhr geht es zum Hafen von Puno. Wir werden den den Tag sportlich beginnen und starten eine Kajak-Tour auf dem Titicaca See, dem höchsten schiffbaren See der Welt. Für diese Tour ist keine besondere Erfahrung notwendig. Wir werden zu den Uros-Inseln paddeln. Während der Fahrt können wir die herrliche Landschaft des Sees und seiner Inseln beobachten. Bei den Uros angelangt, setzen wir vorsichtig unseren Fuß auf eine der schwankenden Schilfinseln. Wir werden die Menschen, ihre Bräuche und Traditionen kennen lernen, können aber auch die häufigen gesundheitlichen Nachteile des Lebens auf diesen kleinen feuchtkalten Inseln wahrnehmen. Dann tuckern wir weiter zur Insel Amantaní, die wir gegen MIttag erreichen. Dort wird uns unser Reiseführer in einfachen Häusern einheimischer Familien unterbringen. Hier wartet bereits unser Mittagessen auf uns. Am Nachmittag gehen wir auf eine kleine Wanderung zum Tempel Pachatata, einer heiligen Stätte der Inkas. Nach dem Abendessen bei Ihrer Gastfamilie gehen Sie zusammen mir Ihren Gasteltern ins Gemeindehaus, wo wir uns alle zu einer Party treffen. Aber vorher kleiden Sie sich noch in den typischen Trachten der Inselbewohner. Dann kann die Nacht mit typischen Tänzen und Musik beginnen. Übernachtung im Haus der Famile in Amantaní.

Tag 9
Taquile / Puno

Frühmorgens erwartet die Frühaufsteher unter uns ein wunderschöner Sonnenaufgang über dem Titicaca-See. Nach dem Frühstück vertreiben wir die morgendliche Kälte bei einem kleinen Spaziergang über die Insel. Danach fahren wir mit dem Boot weiter zur Insel Talquile. Unterwegs können wir am fernen Ufer des Titicacasees die Königskordillere in Bolivien sehen. Auf Taquile können wir die Menschen, ihre Bräuche und Gewohnheiten, ihre Handwerks- und insbesondere Textilkunst kennen lernen. Nach diesem Abenteuer werden wir auf Taquile zu Mittag essen. Danach geht es mit dem Motorboot zurück nach Puno, wo wir am späten Nachmittag ankommen. Übernachtung in Puno.

Tag 10
Puno / Cuzco

Nach zeitigem Frühstück starten wir mit dem touristischen First Class Bus unsere Fahrt nach Cusco, der alten Inka-Hauptstadt Perus. Unterwegs unterbrechen wir die Reise immer wieder an markanten Punkten. Unser erster Besuch gilt dem Museo Lítico de la Cultura Pukara. In diesem Museum finden wir Keramiken und Skulpturen mit Tierformen, so die berühmte Skulptur des Hatunnaqac, frei übersetzt „der allerhöchste Enthaupter“. Dann fahren wir über den La Raya Pass (4335m), der höchste Punkt unserer Reise. In dieser Region entspringt ein Quellfluss des Amazonas. Unsere Fahrt geht weiter bis Sicuani, wo ein Mittagsbuffet in einem traditionellen Restaurant auf uns wartet. Unser nächster etwa 40-minütiger Halt ist Raqchi, der Tempel des Wiracocha, für die Inkas die höchste Gottheit. Hier finden sich herrliche Gebäude aus Stein und Adobe (Lehmziegeln). Auf unserer letzten Etappe auf dem Weg nach Cusco besuchen wir Andahuaylillas mit seiner berühmten Kirche aus dem frühen 17. Jahrhundert. Wegen ihrer wunderschönen Wandmalereien, den filigranen Blattgoldarbeiten und den Gemälden der Escuela Cusquena ist sie auch bekannt als die Sixtinische Kapelle der Anden. Dieser Besuch dauert etwa eine halbe Stunde. Bald danach erreichen wir die Stadt, die sich zu Inkazeiten für den „Nabel der Welt“ hielt. Übernachtung in Cusco.

Tag 11
Cusco / Citytour / Ruinenerkundung zu Pferd

Frühstück im Hotel. Um 9 Uhr beginnen wir unseren Stadtrundgang durch Cusco. In Begleitung unseres Reiseleiters geht es zur Kathedrale und zur Plaza de Armas. Wir besichtigen den Sonnentempel Koricancha, wo einst die Inka-Priesterschaft Sonne und Mond die Ehre erwies und lassen uns vom verträumten Künstlerviertel San Blas mit seinen malerischen Gassen inspirieren. Dann fahren wir zu einer Ranch ganz in der Nähe; von dort aus starten wir auf dem Pferderücken unsere Entdeckungstour durch die „4 Ruinen“ rund um Cusco. Der gemütliche Ritt beginnt mit dem Besuch der imposanten Festung Sacsayhuaman nördlich der Stadt. Von dieser massiven Anlage, die aus tonnenschweren, passgenau bearbeiteten Felsbrocken errichtet wurde, eröffnet sich ein toller Panoramablick auf Cusco. Nachfolgend besuchen wir die nahe gelegenen archäologischen Stätten von Q'enko, Puca Pucara und Tambomachay. Qènko war eine Tempelstätte, an der Inkapriester Riten und Todeszeremonien durchführten und wo möglicherweise auch Verstorbene mumifiziert wurden. Das halbkreisförmig angelegte Puca Pucara diente wahrscheinlich als Beobachtungsposten, Waffenlager und militärische Versorgungsanlage, wo die Inkaheere mit benötigtem Nachschub versorgt wurden. Tambomachay war das frühere Bad der Inkas. Der Sage zufolge kam der Inkaherrscher hierher, um sich beim Bad in diesem Wasserheiligtum zu entspannen und den Kräften der Natur zu huldigen. Nach dem Ende unseres Reitabenteuers fahren wir nach Cusco zurück. Nachmittag zur freien Verfügung. Übernachtung in Cusco.

Tag 12
Cusco: Valle Sagrado / River Rafting

Morgens fahren wir ins Valle Sagrado Richtung Ollantaytambo. Die Fahrt dauert etwa zwei Stunden. Gleich beginnt unser River Rafting Abenteuer auf dem Urubamba Fluss. ZUnächst erhalten wir noch einige Sicherheitsinstruktionen, dann wird die komplette Ausrüstung verteilt (Neoprenanzug, Schwimmweste, Helm, Bekleidung und Paddel). Das Rafting in herrlicher Naturkulisse dauert etwa 2 bis 2 ½ Stunden. Bei den Stromschnellen in Quiquijana (Klasse II) und Ollantaytambo (Klasse III) werden Schweregrade erreicht, die auch für Menschen ohne Erfahrung bestens geeignet sind. Nach diesem tollen Erlebnis am Rio Urubamba wartet ein leckeres Mittagessen auf uns. Schließlich treten wir die Rückfahrt nach Cusco an. Ankunft in unserem Hotel am Spätnachmittag. Erneute Übernachtung in Cusco.

Tag 13
Inkatrail: km 82 - Huallabamba

Heute beginnt ein weiteres Highlight unserer Reise: der famose Inka Trail! Seit der Begrenzung auf 500 Teilnehmer am Tag ist der Trail schon immer Monate im voraus ausgebucht. Schon früh holt uns unser Reiseleiter mit dem Bus im Hotel in Cusco ab. Zunächst geht’s Richtung Urubamba, etwa eine Stunde von Cusco entfernt. Nach einer Pause fahren wir weiter nach Chilca; hier beginnt unsere Wanderung auf dem Inka Trail zum sagenumwobenen Inka-Heiligtum Machu Picchu. Nach gut drei Stunden zu Fuß stärken wir uns mit einem Mittagessen. Weiter geht’s in Richtung des ersten Zeltlagers in Huayllabamba (3400m). Auf dem Weg besuchen wir den archäologischen Komplex von Llactapata. Abendessen und Übernachtung im Camp.

Tag 14
Inka-Trail: Huayllabamba - Pacaymayo

Nach dem Frühstück beginnt der schwierigste Teil des Weges mit einem steilen Aufstieg durch die Region des tropischen Regenwalds. Nach etwa 3 Stunden haben wir die erste Etappe geschafft. Dieses Gebiet ist bekannt als Warmiwañuca (Tote Frau), auf knapp 4,200 Meter. Hier können wir die wunderschöne Aussicht auf das Urubamba-Tal genießen, ehe wir dann nach dem Mittagessen den Abstieg nach Pacaymayo beginnen. Dort essen wir zu Abend und übernachten im Zelt.

Tag 15
Inka-Trail: Pacaymayo - Winay Huaynay

Nach dem Frühstück wandern wir bis zu den Ruinen des Forts Runku Rakay (3800m), die wir auf einer Führung besichtigen. Vorbei an der Lagune Yanacocha gelangen wir über steile Treppen zur Inkafestung Sayacmarca. Weiter geht unsere Wanderung Richtung Phuya Patamarca (Dorf auf den Wolken), eine wichtige archäologische Stätte. Hier werden wir Mittag essen. Nach kurzer Mittagspause wandern wir weiter bis Winay Huayna (in Quechua: immer jung). Führung durch diesen spektakulären archäologischen Komplex. Abendessen und Übernachtung.

Tag 16
Inka-Trail: Winay Huanay / Machu Picchu Picchu / Cusco

Nach dem Frühstück wandern wir noch etwa eine Stunde durch den Wald bis zum Inti Punku (Sonnentor). Inti Punku ist bekannt als das Tor zum Machu Picchu. Hier eröffnet sich ein spektakulärer Blick auf die geheimnisvolle „Stadt in den Wolken“. Nach unserer Ankunft erkunden wir das Inka-Heiligtum auf einer geführten Tour. Wir besichtigen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Ruinen wie die Plaza Principal (Hauptplatz), den Turm, die Heilige Sonnenuhr, los Cuartos Reales (die Königlichen Zimmer), den Tempel der drei Fenster und die Friedhöfe. Dann haben wir genügend freie Zeit, um die Zitadelle auf eigene Faust zu durchstreifen. Später treffen wir uns wieder in der Gruppe und fahren mit dem Bus nach Aguas Calientes. Hier haben Sie Zeit, um etwas zum Mittag zu essen und um die Ortschaft am Fuße des Machu Picchu kennenzulernen. Nachmittags geht’s dann mit dem Andenzug zurück nach Cusco. Nach der Ankunft Transfer zum Hotel und Übernachtung in Cusco.

Tag 17
Cusco: Freier Tag

Frühstück im Hotel. Freier Tag zum Ausruhen nach diesem Abenteuer, das noch nicht zu Ende ist. Heute ist Zeit, Cusco und seine malerischen gepflasterten Gassen auf eigene Faust zu erkunden oder in einem der unzähligen Läden Kunsthandwerk, Textilien und Souvenirs zu kaufen. Abends treffen wir uns dann zu einem kurzen Vorgespräch über das Programm unserer Dschungeltour. Übernachtung erneut in Cusco.

Tag 18
Cusco / San Pedro

Schon früh am Morgen verlassen wir Cusco in einem speziell für die Route ausgerüsteten Spezialfahrzeug. Die Straßen sind hier nicht asphaltiert, was diese Fahrt in ein wahres Abenteuer verwandelt. Unsere Fahrt geht zunächst im Hochland durch malerische Andentäler und später weiter ins tropische Tiefland. Unterwegs besuchen wir die Prä-Inka-Gräber Chullpas de Ninamarca. Mittags erreichen wir Paucartambo, einen früher bedeutsamen Kontrollposten der Inkas. Dieser Ort hat seinen kolonialen Stil bis heute erhalten. Unsere Strecke führt bis auf den Berg Acjanacu (3850m), ehe von dort aus die Abfahrt durch den Nebelwald beginnt. Diese Region begeistert mit einer reichen Flora und Fauna. So leben hier u.a. Brillenbär, Felshahn, Puma, verschiedene Affen- und Vogelarten. Wir sehen seltene Orchideen, Bromelien, Farne und andere typische Pflanzen dieser Klimazone. Unsere erste Nacht auf dieser spannenden Tour verbringen wir in der komfortablen Orquideas de San Pedro Logde.

Tag 19
Manu Kulturzone

Sehr früh morgens können wir von einer Plattform aus den faszinierenden Liebestanz der Gallitos de las Rocas (Felshähne) beobachten. Der Felshahn ist Perus Nationalvogel und ist unverwechselbar durch sein auffallendes, intensiv rot-orangenes Gefieder. Nach dem Frühstück fahren wir weiter mit unserem Bus durch den hochgelegenen Dschungel und erreichen als nächstes die Stadt Pilcopata. Von hier aus fahren wir zum Hafen Atalaya (600m), am Ufer des Flusses Alto Madre de Dios. Dort wartet unser Motorboot, beladen mit der notwendigen Ausrüstung für unsere Reise flussabwärts. Unterwegs können wir eine enorme Vielfalt an Vogelarten wie Reiher, Geier, Kormorane, uvm. beobachten. Später erreichen wir die private Erika Lodge, wo wir die Nacht verbringen werden. Erika liegt in der Übergangszone zwischen Selva Alta und Selva Baja (600 m - 1.550 m). Die verschiedenen Höhenzonen führen auch zu unterschiedlichen Lebensräumen für die Tierwelt. Auf einem interessanten Spaziergang gibt uns unser Guide einen guten Überblick über die hier lebenden Säugetiere, Vögel, Reptilien und Insekten. Auch zu den hier wachsenden medizinisch nutzbaren Pflanzen und Heilkräutern weiß er vieles zu sagen. Optional aber kostenlos: 1 ½ Stunden Rafting (Klasse I und II) auf dem tropischen Fluss Kosñipata. Am spektakulären Koñeq legen wir eine Pause ein, um die Landschaft zu genießen und ein erfrischendes Bad in den kristallklaren Gewässern zu nehmen. Danach Rückfahrt zur Erika-Lodge. Dort wartet noch ein weiteres Erlebnis, das allerdings etwas Geduld und gutes Sitzfleisch erfordert: Nicht weit entfernt ist eine Besichtigungsplattform, von der aus wir verschiedene Tiere des Dschungels beobachten und fotografieren können. Übernachtung in der Erika Lodge

Tag 20
Manu Kulturzone

Nach dem Frühstück fahren wir eine kurze Strecke auf dem Alto Madre de Dios, und starten dann eine Wanderung bis zur Lagune Machuhuasi. Dort haben wir die Möglichkeit, mit unserem Teleskop die vielfältige Vogelwelt zu beobachten. Zurück in unserer Erika Lodge gibt’s für alle Schwindelfreien eine tolle Canopy Tour: dabei bewegen wir uns von Baum zu Baum und von Plattform zur Plattform – mit Klettergurten gesichert, auf einem horizontalen Kabel-System mit Schienen. Mit ihnen kann man sehr schnell über den Baumkronen des Amazonas-Dschungel herumrutschen. Aus der luftigen Höhe von 30 Metern gewinnt man einen phantastischen Eindruck vom Dschungel, all den Vögeln und anderen Tierarten der Umgebung. Hilfsbereites Fachpersonal steht uns dabei mit Rat und Tat zur Seite.

Tag 21
Manu Kulturzone - Cusco

Nach dem Frühstück wartet bereits unser Boot auf uns. Zunächst werden wir kurz um die Collpa segeln. Dies ist eine Tonerde-Wand am Flussufer, wo die unterschiedlichsten Papageiarten jeden Morgen Lehmstücke lecken. Der Lehm enthält für ihre Ernährung notwendige Mineralien. Nach Beobachtung des bunt gefiederten Treibens an dieser Lehmlecke fahren wir mit dem Boot weiter bis zum Hafen von Atalaya, wo ein Bus auf uns wartet. Nach Ankunft in Cusco Transfer zum Hotel zu unserer letzten Übernachtung auf dieser wunderbaren Reise. Abends treffen wir uns zur Abschiedsfeier bei einem leckeren Abendessen in einem stimmungsvollen Restaurant im Stadtzentrum.

Tag 22
Cusco - Lima

Frühstück im Hotel. Der Morgen ist frei um sich zu entspannen oder noch einen letzten Stadtbummel zu machen. Zur passenden Zeit Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Lima. Ankunft am Internationalen Flughafen "Jorge Chavez", wo unser Abenteuer begann und endet. Anschlussflüge nach Deutschland (CH/A) oder Beginn eines Anschlussprogramms


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